3 Rang in Pergusa

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01.10.20143 Rang in Pergusa

Rikli Motorsport sichert sich Rang drei im FIA ETCC 2014


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28.09.2014: Auf der Zielgeraden der Tourenwagen Europameisterschaft (FIA ETCC) 2014
verbuchte Rikli Motorsport zwölf Zähler. In Sizilien fixierte das Schweizer Honda-Team den
dritten Gesamtrang.


Peter Rikli, #7: Dass der Honda Civic FD im Vergleich zur Konkurrenz aus Bayern ein
erhebliches Mehrgewicht auf dem Autodromo die Pergusa über den heißen Asphalt wuchten
muss, wurde in den Trainings schnell klar. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs arrangierte sich
Peter Rikli dennoch sehr gut mit seinem sechsten Startrang.


Ein perfekter Start in das Rennen am Sonntagmittag sicherte dem Eidgenossen seinen finalen
Erfolg. Als sich hinter einem strauchelnden Wettbewerber das Feld staute, ergriff Peter Rikli
die Chance und den dritten Rang im Feld der Super 2000-Fahrzeuge. Auf diesen ersten
Metern gelang es ihm auch, einen entsprechenden Respektabstand zu seinen Verfolgern
aufzubauen. Nach elf Runden überquerte der Rikli-Honda als dritter Podiumskandidat hinter
Petr Fulin und Michal Matejovsky den Zielstrich.


Auch in den zweiten Wertungslauf des Wochenendes startete Peter Rikli tadellos und
positionierte sich zunächst auf Rang zwei der Gesamtwertung. Er war wiederum auf
Podiumskurs, als ihn in der vierten Runde das Aus ereilte. Mit technischem Defekt steuerte
der Wangener die Box an.


Obwohl er gern noch einmal auf das Siegerpodest geklettert wäre, stimmen ihn insgesamt 50
Punkte und ein dritter Rang in der Tourenwagen Europameisterschaft versöhnlich. "Wir
können erhobenen Hauptes in die Winterpause gehen. Trotz des erheblichen
Gewichtsnachteils gegenüber anderen Fahrzeugen der gleichen Klasse, haben wir uns mit dem
in Eigenregie entwickelten Rennfahrzeug sehr gut geschlagen. Es liegen Fahrer hinter uns, die
auf Werksmaterial zugreifen können. Den dritten Platz werden wir also angemessen feiern."


Andrina Gugger, #10: Gar nicht zum Feiern zumute war an diesem Wochenende Andrina
Gugger. Die Europameisterin 2013 (Siegerin der Ladie's Trophy) haderte am Samstag auf
dem materialmordenden Rennkurs Siziliens mit ihren Trainingsmöglichkeiten. Ein
Reifenschaden, ein Defekt im Getriebe und vier Rotphasen hatten zur Folge, dass die schnelle
Rennlady mit einem siebten Startplatz in der Division der Super 2000 Fahrzeuge zufrieden
sein musste. "Es löst bei mir nur mäßige Begeisterung aus. Das fehlende Training wirkt sich
halt auch immer mit entsprechender Platzierung aus. Wir haben kein optimales Setup
einstellen können", erklärte Andrina Gugger nach dem Qualifying zerknirscht.


Und auch im Rennen war der Honda Civic mit der Startnummer #10 nur kurz im Bilde. Er
hatte - wie auch das Schwesterauto von Peter Rikli - von den Turbulenzen am Start profitieren
und drei Positionen gut machen können. Aber schon nach Runde Drei war der Wettbewerb für
Andrina Gugger beendet. "Die Wassertemperatur war überhöht. Das Team repariert den
Kühler", war ihr kurzes Statement.


Aus den letzten Reihen in den zweiten Wertungslauf gestartet erging es der Honda-Pilotin
ähnlich wie zuvor. Zwar hatte sie sich während des ersten Umlaufs bereits durch das Feld der
langsamen Fahrzeuge getankt, jedoch bereits in der dritten Runde stellte Sie ihr Renngerät
bei den italienischen Streckenposten hinter der Leitschiene ab. Ende einer Dienstfahrt.
Die 23-Jährige hatte in diesem Jahr das Pech am Gasfuß kleben und sucht nach einem
Trostpflaster: "Der stehende Start hat diesmal super geklappt. Ich bin sofort an den 1600er
Fahrzeugen vorbei gekommen. Und in den Rennrunden, in denen ich fahren konnte, lag ich
außerdem in Schlagdistanz zur Konkurrenz." In der Tabelle rangiert sie mit 22 Punkten auf
Position Acht. (petra weddige, motorsport-concepts, foto: Petr Fryba)



Rennen 1:
1. Petr Fulin
2. Michal Matejovsky
3. Peter Rikli
...
-- Andrina Gugger
 Rennen 2:
1. Petr Fulin
2. Michal Matejovsky
3. Samuel Sladecka
...
-- Peter Rikli
-- Andrina Gugger
Tabelle Endstand:
1. Petr Fulin 128
2. Michal Matejovský 84
3. Peter Rikli 50
4. Samuel Sladecka 39
5. Christian Fischer 38
6. Kaan Önder 31
7. Norbert Kiss 24
8. Andrina Gugger 22
9. Filip Sladecka 14
10. Plamen Kralev 14
...